Kleinkinder sind nicht optimal versorgt

  • Kleinkinder sind nicht optimal versorgt

    Eine ausgewogene und altersgerechte Ernährung ist die Basis für eine gesunde Zukunft. Unabhängige Ernährungsstudien weisen jedoch darauf hin, dass Kleinkinder in Deutschland nicht optimal versorgt sind.

    Diese Studien zeigen, dass bereits Kleinkinder zu wenig Gemüse und kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Kartoffeln oder Vollkornbrot essen. Dagegen werden Nahrungsmittel mit „leeren Kalorien“, nämlich Süßigkeiten, Weißbrot und Backwaren sowie eiweiß- und salzreiche Lebensmittel wie Fleisch, Wurst und Käse zu viel gegessen.

    Dadurch fehlen in der Ernährung von Kleinkindern oft lebenswichtige Nährstoffe als Basis für eine gesunde Entwicklung, insbesondere Vitamin D, Jod, Eisen und Folsäure.

    Andererseits nehmen Kleinkinder deutlich zu viel Eiweiß, Zucker und Salz zu sich – beispielsweise überschreitet die Eiweißzufuhr die empfohlene Mindestmenge um das Zwei- bis Dreifache.

    Zu viel - zu wenig

    Kleinkinder Versorgung Nährstoffe Studienergebnisse
    Zu viel – zu wenig. Verzehrserhebungen in Deutschland zeigen, dass Kleinkinder durch ungünstige Lebensmittelauswahl mit bestimmten Nährstoffen schlecht versorgt sind. Während sie, gemessen an den Empfehlungen der DGE, auf der einen Seite zu viel Eiweiß zu sich nehmen, sind sie mit den Mineralstoffen Eisen und Jod sowie den Vitaminen Folsäure und Vitamin D häufig unterversorgt. Quelle: VELS-Studie (DGE-Ernährungsbericht 2008); *) DONALD-Studie (Kersting & Bergmann 2008).
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