Theorie und Wirklichkeit
Aus verschiedenen Gründen ist es für uns nicht immer einfach, unsere Kinder so ausgewogen wie auf der Ernährungspyramide angegeben zu ernähren.
Unterschiedliche, angeborene oder phasenweise entstehende Geschmacksvorlieben der Kinder führen dazu, dass manche Speisen bzw. Lebensmittel heiß geliebt und andere gänzlich abgelehnt werden. Während dieser Phasen kann jede Mahlzeit zu einer wahren Geduldsprobe werden. Das ist normal - viele Kinder haben „besondere“ Essgewohnheiten. Seien Sie nicht beunruhigt, Ihr Kind versucht damit vielleicht auch, sich zu behaupten und zu zeigen, dass es bereits eine eigene Meinung hat.
Geben Sie nicht so schnell auf! Bieten Sie unbekannte und auch ungeliebte Speisen immer wieder an, zeigen Sie ihrem Kind, dass auch Sie diese Lebensmittel gerne essen. So lernt es meist, diese zu mögen. Streichen Sie Dinge nicht vorschnell vom Speiseplan, sondern ermuntern Sie immer wieder zum Probieren. Damit geben Sie Ihrem Kind schon früh die Chance, neue Geschmacksrichtungen zu erleben und sich vielseitig zu ernähren.