Zu viel und zu wenig
Aktuelle Studien zum Ernährungsverhalten zeigen, dass mit der heute üblichen Ernährung bei Kleinkindern manche Lebensmittel viel zu oft oder viel zu viel und andere viel zu wenig gegessen werden: Bei Kindern unter 2 Jahren ist beispielsweise die Obstmenge meistens ausreichend, aber bei Gemüse wird häufig nur die Hälfte der empfohlenen Menge gegessen. Studien zeigen außerdem, dass oft zu viel Fleisch, Käse und Quark, aber zu wenig Fisch verzehrt wird.
Wenn von manchen Nährstoffen viel zu viel, von anderen wiederum viel zu wenig aufgenommen wird, spricht man von einer unausgewogenen Ernährung. Besonders im Kindesalter, also in den Jahren, in denen der Mensch schnell wächst und sich rasch entwickelt, ist eine ausgewogene Ernährung sehr wichtig, um langfristig die Gesundheit zu fördern. Außerdem ist es jetzt von Vorteil, den Geschmack mit Vielfalt zu prägen, damit sich Ihr Kind auch im späteren Leben abwechslungsreich ernährt.
Eiweiß ist für den Aufbau von Körpersubstanz von ganz besonderer Bedeutung! Viel Eiweiß liefern z. B. Milch- und Milchprodukte, Fleisch, Fisch und Eier. Mit den heutigen Ernährungsgewohnheiten nehmen Kinder allerdings oft zu viel tierisches Eiweiß auf, was den kleinen Organismus belastet.
Natrium kommt grundsätzlich in allen Lebensmitteln vor. Alle gesalzenen Lebensmittel wie z. B. Wurst, Schinken und Knabbergebäck sind besonders natriumreich. Zu viel Salz, also zu viel Natrium, kann – zusammen mit anderen Faktoren – zur Entstehung von Bluthochdruck beitragen.
